Hauptversammlung 2022

  • Wann
    Freitag 01.07.2022 19:00-20:30
  • Ort
    Restaurant Kreuz Allmendingen
  • Typ
    Vereinstermine/Anlässe
  • Teilnehmer
    Frauenteams, Herrenteams, Herren 5. Liga, Junioren B

  • .ics-Datei laden (Termin zu Outlook oder iCal hinzufügen)

Jahresbericht 2021 – 2022 Präsident FC Rot-Schwarz Thun
Gemeinsam.Mit Mut.Zum Erfolg.

Spielbetrieb und Anlässe
Die Saison "nach Corona" begann ganz normal. Die Mannschaften legten so richtig gut los. Die Herren 1 in der 4. Liga, die Frauen 2 in der 1. Liga und die Frauen 1, nach verpasstem Aufstieg, in der NLB.
Die Ziele waren ziemlich klar gesetzt. Die Herren 1 und die Frauen 2 müssen den Ligaerhalt schaffen und die NLB soll um den Aufstieg spielen.

Wie schon erwähnt, starteten die Mannschaften fulminant. Nach der Vorrunde sah es denn auch wirklich super aus. Die Frauen 1 standen ungeschlagen an der Tabellenspitze, die beiden anderen Mannschaften waren auf den vorderen Tabellenrängen vertreten. Bis dahin sind alle Vorgaben umgesetzt worden. Bei den Junioren sah es etwas anders aus. Leider waren dort in den meisten Tabellen keine Mannschaften des FC Rot-Schwarz ganz vorne dabei. Grundsätzlich ist das auch kein Problem, denn bis hin zu den Junioren C soll es grundsätzlich um den Spass am Spiel gehen. Trotzdem zeigt es auf, dass wir in der Trainerausbildung einen Effort leisten müssen. Dazu gehört für mich auch die Vorbildfunktion. Nur ein gutes Vorbild erzielt auch gute Resultate. Daran arbeiten wir in der nächsten Saison.

Im Winter dann ein Schreckmoment. Wieder hatte Corona die Schweiz im Griff. Restaurants wurden wieder geschlossen. Die Angst machte sich breit, dass die Saison erneut abgebrochen werden könnte. Zum Glück kam es anders. Die Rückrunde konnte in Angriff genommen werden und auch das Clubhaus konnte geöffnet werden. Leider waren aber die Resultate plötzlich nicht mehr so gut wie in der Vorrunde. Die Verletzungshexe schlug zu und auch sonst gab es einige Abwesenheiten, die sich auf das Wettkampfglück auswirkten. Einige Langzeitverletzte oder – kranke, vor allem wichtige Stammspielerinnen der Frauenmannschaften zeigten, wie wichtig sie für ihr Team sind.

Die Frauen 2 verloren einige Spiele nacheinander. Ein paar davon auch recht deutlich. Aufgrund einiger Unstimmigkeiten distanzierte sich der Trainer noch vor dem Saisonende von der Mannschaft und der Assistenztrainer, Juck Egli, coachte bis zum Abschluss. Herzlichen Dank für den spontanen Einsatz. Ein Dank aber auch an Micha, der die Mannschaft überhaupt so weit gebracht hat. Mit einem Sieg konnte die Saison beendet werden. Beim letzten Spiel durfte ich 5 Spielerinnen verabschieden. Sie wollen in Zukunft andere Wege gehen. Ich wünsche allen Spielerinnen viel Glück und Gesundheit für ihre Zukunft. Diese Spielerinnen und auch der Abgang einer erfahrenen Stammspielerin, dem Captain der Mannschaft, bereits nach der Vorrunde, können nicht so einfach ersetzt werden. Die neue Saison wird mit einem anderen, verjüngten Team in Angriff genommen werden müssen. Die Mannschaft und der Vorstand haben deshalb entschieden, dass der freiwillige Abstieg in die 2. Liga vollzogen wird. Nebst dem enormen Trainingsaufwand kommt der finanzielle Aufwand hinzu. Reiste doch die 1. Liga mit dem Car an die Spiele in der ganzen Schweiz. Auch wenn der Frauenfussball vom SFV gefördert werden soll, sind die Ausgaben immer noch um ein vielfaches höher, als die Einnahmen.

Die Herren hatten auch einige Absenzen zu verzeichnen. Dies vor allem aufgrund dessen, dass gerade 3 Spieler in die RS mussten. Trotzdem konnten sie ihr Saisonziel erreichen und schafften mit einer super Saison das erklärte Ziel – den Ligaerhalt. Ich gratuliere der ganzen Mannschaft für die Leistung und danke Stephan Maier ganz herzlich für seine sehr gute Arbeit. Er wird uns leider, auf seinen Wunsch, verlassen. Nebst einem wirklich tollen Trainer ist mir Stephu auch als aufrichtiger, direkter und pflichtbewusster Mensch aufgefallen. Seine Art verbunden mit Strenge, Menschlichkeit, Geselligkeit und Humor wird mir fehlen. Stephu, Merci viu Mau.

Die NLB wurde führte ihre Siegesserie weiter und beendete die Rückrunde auf dem 1. Platz und somit als Schweizer Meister der NLB. Herzliche Gratulation dem ganzen Team und besten Dank an Trainer Adi Bat und Assistenztrainer Daniel Chiacchio für ihre super Leistungen. Das Ziel, um den Aufstieg mitzuspielen war also bereits erreicht. Zu Beginn sah es auch noch gut aus. Konnte doch bereits im ersten Spiel ein deutlicher Sieg verzeichnet werden. Leider fehlten dann aber, wie bereits erwähnt, wichtige Teamstützen. Und wenn man schon einmal im Schlamassel steckt, kommt noch Pech dazu. So ging das zweitletzte Spiel, aufgrund einiger dummen Fehler, deutlich verloren. Der Aufstieg schien in weite Ferne zu rücken. Dank dem, dass Yverdon auch patzte, bestand im letzten Spiel noch eine theoretische Chance zum Aufstieg. Ein Sieg mit einem Tor hätte gereicht. Leider ging dieses Spiel aber 2:1 verloren und die Enttäuschung war riesig. Der Champagner blieb im Kühlschrank und die Mannschaft in der NLB. Als erstes muss das Trainierteam nun wohl etwas psychologische Arbeit leisten und dann gilt es erneut. Kampf um den Aufstieg. Sportlich gesehen finde ich es äusserst schade, dass der Aufstieg nicht geschafft wurde. Finanziell ist es aber für den Moment wohl besser. Die Auflagen des SFV verlangen nämlich, für einen Kleinverein, beinahe Unmögliches. Nochmals an alle ein herzliches Dankeschön.

Bei den Junioren wird eine Mannschaft nicht mehr gemeldet. Die A-Junioren werden zurückgezogen, dafür wird es wieder eine 5. Liga Mannschaft geben. Ich wünsche allen Junioren viel Freude und Erfolg in der nächsten Saison. René Willimann, Juniorenobmann, danke ich dafür, dass er sich immer wieder für die Trainersuche einsetzt. Bis zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Jahresberichts, fanden, ausser dem Sponsorenlauf, keine Anlässe statt. Es stehen noch die Finalspiele des Berner Cup an. Am gleichen Anlass findet das Jubiläum, 75 Jahre FC Rot-Schwarz statt. In der letzten Woche der Saison folgen dann die Schweizer Polizeifussball Meisterschaften und das interne Turnier.

Personelles
Aufgrund der Demission einiger Vorstandsmitglieder, wird sich der Vorstand für die kommende Saison neu aufstellen müssen. Folgende Ämter sind neu zu besetzen: Präsident, evtl. Vizepräsident, Spiko, Sekretariat, Kasse, evtl. Herrenobmann, evtl. Frauenobmann. Zum heutigen Zeitpunkt ist also noch vieles offen. Schauen wir, wie es an der HV aussieht. Diese Ämter habe ich übrigens bereits im letzten Jahresbericht genauso erwähnt. Damit wären wir bei dem Punkt, der mich am meisten beschäftigte. Die Freiwilligenarbeit. Ich lasse mich aber an dieser Stelle nicht mehr darüber aus, sonst sieht es nach Frustrationsbewältigung aus und das möchte ich auf keinen Fall.

Finanzen
Ich gehe im Jahresbericht nicht ins Detail, da die genauen Zahlen in der Erfolgsrechnung stehen. Es ist aber sicher, dass wir das Jahr ohne Verlust abschliessen können. Dies auch nur dadurch, dass wir das Clubhaus selbständig führen und somit der ganze (und wirklich der ganze) Gewinn in den Club fliesst. Da die Mieten gleich bleiben und die Energiekosten um ein vielfaches teurer werden, stehen wiederum grosse Herausforderungen bevor. Aufgrund der hohen Mietpreise und der Tatsache, dass der Rasen nur saniert wird, wenn er der Stadt gehört haben wir zusammen mit der Genossenschaft den sogenannten "Heimfall" beschlossen. Dieser sollte uns zukünftig die hohen Mietkosten reduzieren. Dazu folgt sicher in einem Jahr weiteres.

Infrastruktur
Es hat sich wieder etwas getan auf dem Burgerweg. In der Winterpause konnten wir zwei Baucontainer zu einem VIP-Container ausbauen. Sponsoren sollen sich, bei einem Getränk und einem kleinen Häppchen dort ein Spiel anschauen und etwas Networking betreiben können. Zur Aufwertung des Platzes, für unsere Zuschauer, konnte eine Tribüne gekauft werden.

Verschiedenes und Dank
Da der nachfolgende Absatz immer noch gleich ist, wie letztes Jahr, lasse ich ihn so stehen: Allen Menschen recht getan, ist ein Ding, das niemand kann. Dieses Sprichwort tritt voll und ganz zu. Immer wieder erhalte ich gut gemeinte Ratschläge. Es werden aber immer mehr Vorwürfe und Kritiken angebracht, die schmerzen. Nicht Kritik an und für sich schmerzt, sondern bringt uns hoffentlich weiter. Man muss sich nämlich damit auseinandersetzen und sich und seine Arbeit reflektieren. Was aber schmerzt sind Vorwürfe, die gemacht werden, ohne Lösungsvorschläge zu bringen oder ohne überhaupt zu wissen, warum eine entsprechende Entscheidung getroffen wurde. Leute, auch der Vorstand besteht nur aus Menschen. Menschen neigen dazu Fehler zu machen. Also macht auch der Vorstand Fehler. Was es aber zu berücksichtigen gilt. Der ganze Vorstand arbeitet absolut kostenlos und investiert unzählige Stunden für Euch – damit ihr Euer Hobby betreiben könnt, damit die Infrastruktur bereit ist, die Dresses gewaschen sind, das Bier nach dem Match kühl ist, die Rechnungen bezahlt sind und und und…

Alle Unzufriedenen rufe ich auf, die Gelegenheit zu nutzen und sich für ein freiwerdendes Amt im Vorstand zu melden und es dann besser zu machen. Dieser Aufruf richtet sich natürlich auch an die Zufriedenen.

Ich bedanke mich:
- Bei allen fleissigen Helfern, welche uns immer wieder mit Fronarbeit unterstützen. Hier erwähne ich stellvertretend die Arbeit von Roger Farinelli und Therese Rohrer. Merci.
- Ein Dank geht an alle Trainer*innen und Helfer*innen, die sich unermüdlich einsetzen und für ein kleines Gehalt ihre Arbeit leisten.
- Einen Riesendank spreche ich allen Partner*innen für ihre Geduld und Unterstützung aus. Ohne sie könnte das Hobby nicht ausgelebt werden.
- Bei der Genossenschaft für die gute und erspriessliche Zusammenarbeit.
- Bei Euch allen, dass ihr euren Beitrag (mehr oder weniger) pünktlich bezahlt und das Sponsorengeld gebracht.
- Bei unseren Sponsoren, Donatoren, anonymen Spendern und sonstigen guten Seelen, dass ihr uns immer wieder das eine oder andere Nötli in die Kasse legt.
- Bei allen, die ich hier nicht speziell oder namentlich erwähnt habe, die uns aber in irgendeiner Form wohlgesinnt sind, uns geholfen haben und weiterhin helfen werden.
- Bei der Stadt Thun für die Unterstützung.
- Der grösste Dank an dieser Stelle geht aber an meine Vorstandskameraden*innen! In unzähligen Stunden haben wir gefightet und geredet und entschieden und geführt. Sie mussten meine innovativen Ideen umsetzen und hatten es wirklich nicht immer leicht. Also noch einmal. Besten Dank euch allen. Ihr seid super!

Eine weitere Saison geht zu Ende. Es war die letzte für mich als Präsident. Ich werde dem Club weiterhin als Clubwirt zur Verfügung stehen. Ich wünsche allen Mitgliedern für die Zukunft alles Gute. Vor allem aber gute Gesundheit! Gemeinsam.Mit Mut.Zum Erfolg.

Herzlichen Dank!
Thun, im Juni 2022
FC ROT-SCHWARZ THUN
Mike Schönenberger
Präsident

 


Jahresberichte zum Download

Protokoll HV 2021

Jahresbericht Präsident 2022.pdf

Jahresbericht Herrenobmann 2022.pdf

Jahresbericht Frauenobmann 2022.pdf

Jahresbericht Juniorenobmann 2022.pdf